Kommentare zu Finanzen und Grundlagen
Die visuelle Darstellung des Geschäftsverlaufs 2017 entnehmen Sie bitte dem Vertikalmenu links ("Finanzen und Grundlagen" - "Diagramme") oder klicken auf den passenden Knopf unten rechts. Diese Darstellungen ergänzen die nachfolgenden Kommentare.

Die Erträge zeigen zunächst, wie lebensnotwendig das langfristige Sponsoring durch den Kanton Basel-Stadt und die Christoph Merian-Stiftung sind, welche zusammen praktisch die Hälfte aller unserer Einnahmen ausmachen. Auch an diese Stelle ein herzliches Dankeschön an die Verantwortlichen auf beiden Seiten. Ein weiteres Schwergewicht in der Mittelbeschaffung sind die privaten und institutionellen Spenden (vergl. weiter unten).

Die Gegenüberstellung der Mahlzeiten-Erträge und dem Aufwand für den Einkauf der Lebensmittel macht klar, dass lediglich etwa die Hälfte aller Erträge dieser Sparte für die Beschaffung verwendet werden musste. Die Aussage wird akzentuiert durch die Historie: die "Entwicklung der wichtigsten Aufwandpositionen" zeigt den kontinuierlich sinkenden Aufwand für den "Einkauf Lebensmittel". Dies alles ist der klugen Beschaffungstaktik unseres Kochs ebenso wie der grosszügigen Lebensmittelversorgung durch die "Schweizer Tafel" zuzuschreiben, der auch hier verbindlich gedankt werden soll.

Ein Blick auf den Gesamtaufwand zeigt, dass die "Löhne und Gehälter" zwar nach wie vor gut die Hälfte aller Auslagen ausmachen. Vergleicht man diesen Wert aber mit den Vorjahresdaten in der "Entwicklung der wichtigsten Aufwandpositionen", so lässt sich eine spürbar sinkende Tendenz ausmachen. Für diese erfreuliche Entwicklung schulden wir aufrichtigen Dank unseren Freiwilligen, welche ihren Einsatz ausschliesslich ehrenamtlich erbringen. Der Raumaufwand wurde bis 2014 über die Evangelisch-Reformierte Kirche Basel (ERK) durch einen der Kirche nahestehenden Verein übernommen. Da das Gebäude von der ERK verkauft wurde, fällt seither eine Miete an den neuen Besitzer an.
Andere Kennzahlen können aktuell niedrig gehalten werden; nicht einmal 10 % unseres Aufwands fliessen z.B. in die Verwaltung.

Interessant ist die chronologische Entwicklung der wichtigsten Ertragspositionen. So verläuft das langfristige Sponsoring (vergl. oben) erfreulich konstant auf hohem Niveau. Etwas eingebrochen sind die kirchlichen Spenden (vor allem 2016). So sehr wir diesen Umstand bedauern, so haben wir doch Verständnis, zumal die Landeskirchen mit sinkenden Mitgliederzahlen und schwindender Resonanz zu kämpfen haben. Um die Planungssicherheit zu erhöhen, wollen wir die längerfristigen Unterstützungsleistungen ausweiten und vermehrt Vereinsmitglieder suchen. Generell werden in den kommenden Jahren weitere Quellen erschliessen müssen - die neue Treffpunktleitung hat hier bereits verschiedene Kontakte reaktiviert resp. intensiviert. Wir sind froh, in Frau Vluggen eine team- und netzwerk-orientierte Leiterin gefunden zu haben.

Beobachtet man die Entwicklung der wichtigsten Aufwandpositionen, so dürfen zunächst die erwähnten Feststellungen zu den "Löhnen und Gehältern", zum "Einkauf Lebensmittel" und zum "Raumaufwand" wiederholt werden (vergl. oben). Der Treffpunkt schätzt sich auch glücklich, einen sukzessive ansteigenden Betrag in die "Aktivitäten für Gäste" investieren zu können. Darin sind auch die jährlich neu eingeplanten Projekte enthalten (vergl. entsprechendes Kapitel im Vertikalmenu links).

Schliesslich zeigt die Entwicklung weiterer Kennzahlen die konstant grosse Anzahl der gesamthaft ausgegebenen Mahlzeiten pro Jahr und der Anzahl Gäste (Tagesdurchschnitt pro Jahr stetig zwischen 35 und 40). Auch die "Stunden der Freiwilligenarbeit" mehren sich auf hohem Niveau. Dank dem guten Ruf des Treffpunkts entscheidet sich eine wachsende Zahl von freiwilligen Helfern für einen Einsatz bei uns. Der Einbruch der "Stundenzahl der Arbeitsvermittlung" ist der drastisch schlechteren Vermittelbarkeit älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf dem Stellenmarkt zuzuschreiben; wir hoffen sehr, diesen Trend im Geschäftsjahr 2018 brechen zu können. Zu guter Letzt intensivieren wir wie erwähnt die Anstrengungen zur Gewinnung weiterer Mitglieder für den Trägerverein (derzeit 21).
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