Betriebsausflug 2022
Aufgrud des ausserordentlichen Stellenwerts, den dieses Event für alle Betroffenen hatte, wird ihm für kurze Zeit ein überdurchschnittlicher Platz auf der Webseite eingeräumt.
Vorbereitungen

Kaum jemand aus dem Umfeld des Treffpunkts wird den 21. September 2022 schnell vergessen. Zu einzigartig, eindrücklich und einfallsreich war dieser eine ganze Tag - der diesjährige Betriebsausflug. Aber nun der Reihe nach.

Schon lange vorher wirkte die Ankündigung wie ein Magnet: Nach mehreren pandemisch "durchgehungerten" Jahren gibt es endlich wieder einen richtigen Ausflug für Menschen am Rande der Gesellschaft. Der Aushang mit der Aufforderung zur Anmeldung löste dann eine Klientel von fast 40 Teilnehmenden aus. Die Leitung gab sich noch bedeckt, denn das Ziel sollte zunächst eine Überraschung bleiben (und blieb es auch bis fast zum Mittagessen). 

Der grosse Tag

Ab ca. 08.00 gab  es am Winkelriedplatz Kaffee und Croissants für alle Mitreisenden, und etwa eine Stunde später setzte sich der Bus der Fa. Saner in Bewegung. Vom Start weg wusste der Chauffeur mit oft amusanten, aber stets kompetenten Erläuterungen zu unterhalten. Die Reise entpuppte sich als Helvetic Sight-Seeing-Tour zu verschiedenen Highlights der Wilhelm Tell-Saga und führte schliesslich in die Urschweiz. Genauer gesagt: nach Seelisberg über dem Viewaldstätter-See. 

Das Treffpunkt-Team befand sich nun im Herzen der Zentralschweiz und in unmittelbarer Nähe der "Wiege der Schweiz", dem Rütli. Dank der unvergleichlich schönen Landschaft in einer Höhe von 850 m.ü.M. wird Seelisberg auch "Little Switzerland" oder "Sonnenterrasse über dem Vierwaldstättersee" genannt.​​​​​​​
Hier gab es auf einem Bauernhof zunächst eine Führung durch die Schweizer Rinder- und Alpwirtschaft. Aufgelockert wurde sie von einer Käse-Degunstation sowie von diversen vaterländischen Einlagen. Alphorn-Blasversuche wechselten sich mit Fahnenschwingen und Fünfliber-Tricks ab. Einzelne Mitglieder der munteren Reisegruppe beteilgten sich am Brauchtum, und selbst die Chefin liess es sich nicht nehmen, die Schweizer Flagge herumzuwirbeln. 

Weiter gings ins Restaurant Bellevue, wo der Höhepunkt der Reise wartete: Ein Mehrgangs-Menu, welches nahe an die Gundélicieux-Kreationen des Treffpunkts herankam. Dieses beeindruckte den anwesenden Chefkoch Fabien ebenso wie die Bergkulisse. Von der Panoramaterrasse des Hotels hinab war die Aussicht schlicht überwätigend. Der oft stahlblaue Himmel gab die Sicht auf die (noch) eisgepanzerten Viertausender der Hochalpen frei, und tief unten zerflossen die Wellen des Sees. 

Nach dem ebenso fürstlichen Dessert gings weiter mit der historischen Standseilbahn hinunter bis zur Talstation Treib am Seeufer. Dort holte uns mit kurzer Verzögerung der "Raddampfer Stadt Luzern" ab und rundete den Ausflug mit einer Schiffsreise ab, Diese Strecke machte den ohnehin schon vielseitigen Tag zu einem 3-Verkehrsmittel-Trip. Die 2 Stationen bis nach Beckenried vergingen wie im Flug - die Männer konnten rund 100-jährige Maschinen bewundern und die Damen durften an Deck flanieren. Kein Wunder, handelte es sich doch um das nostalgische Flaggschiff der  Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees.

In Beckenried stand der Bus bereit und startete zur Heimfahrt ins immer noch sonnige Basel. Untermalt von weiteren geographisch-historischen Hinweisen von Urs Saner kamen wir etwa um 17.00 an, wo man sich überaus herzlich verabschiedete und bereits Gedanken über den nächsten Ausflug austauschte. 

Abschluss und Dank 

Die Laudatio für diesen sagenhaften Tag umschliesst mehrere Personen. Da wäre zuerst Hermine Vluggen als Treffpunktleiterin zu nennen, welche die Reise vorbereitet und professionell begleitet hat. Auch an die Fa. Robert Saner und Geschäftsführer Urs Saner geht ein fettes Dankeschön, umso mehr als sie dem Treffpunkt einen traditionell kulanten Rabatt einräumen.

Last, but not least hat dieses Ereignis die Stiftung Domuterra Gundeldingen durch eine grosszügige Projektfinanzierung ermöglicht. Sie setzt sich seit rund 75 Jahren für die Schaffung und Erhaltung preisgünstigen Wohnraums ein - ein Zweck, den man heute nicht hoch genug schätzen kann. Ihr und ihrem Geschäftsführer Roland Giger gebühren unser Dank und unsere Anerkennung.

Theo Zaeslein, webmaster